Bouldern in Fontainebleau 2011

Bouldern in Fontainebleau 2011
In diesem Frühjahr hatte ich das erste Mal Felskontakt beim Bouldern und konnte mich im Granit des Obertals (Harz) versuchen. Das hatte großen Spaß gemacht und die Anschaffung eines Crashpads zur Folge. Einige junge Leute aus meiner Boulderhalle www.escaladrome.de, überwiegend Studenten, beschlossen Ende September in die Wiege des Boulderns nach Fontainebleau (südlich von Paris) zu fahren – und ich durfte mitkommen.
Dieses Bouldergebiet ist legendär und Kletterer aus aller Welt zieht es hier her. Wir starteten am Freitag den 24.9. mit 3 Pkws, 8 Leuten und 6 Crashpads zum Campingplatz La Musadière (lamusardiere91@orange.fr), der sehr zentral liegt und Treffpunkt vieler Boulderer ist. Die letzten von uns kamen spät in der Nacht an, aber am Samstag war keiner mehr zu halten und wir waren bereits um 9:30 Uhr an den Blöcken (für die Kenner, wir waren in Bas Cuvier, Franchard Isatis, Cul de Chien, 91.1, Cuvier Rempart, Franchard Cusinière, Rocher aux Sabots, Apremont). Die Landschaft ist märchenhaft und wo man hinblickt ein Block schöner und interessanter als der andere, von leicht bis super schwer. Für mich als Bleau-Neuling war die Orientierung zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte erfahrene Bleausards dabei. Jeden Tag 8h an den Blöcken schlaucht ziemlich, darum war am 4. Tag dann Ruhetag und wir haben uns den Schlosspark von Versailles angeschaut. Neben dieser Art französischer Kultur, genossen wir abends noch eine andere Art: französischen Rotwein.
Zunächst musste ich mich klettermäßig an die ungewohnten Bedingungen gewöhnen. Bei fast jedem Block muß man herausmanteln, was mir nicht so schwer fiel. Das hatte ich im Harz schon gemerkt. Aber es gab häufig nicht viel zu greifen. Gutes Stehen und gute Reibung mit dem Fuß und der flachen Hand war angesagt. Nach einigen Tagen hatte ich dann aber meine erste 6a in Bleau geschafft und dann lief es. Es folgte noch eine 6b und als persönliche Steigerung meine erste 6c überhaupt. Im Bouldern gibt es gegenüber dem Seilklettern eine eigene Bewertungsskala Fb , wobei Fb eben für Fontainebleau steht. Ihr seht selbst bei den Bewertungen drückt sich dieses Zentrum der Boulderwelt aus.
Nach 2 weiteren Bouldertagen musste wieder ein Ruhetag her (Schloss von Fontainebleau, wo die letzten französischen Könige gewohnt haben und auch Napoleon), bevor dann der Endspurt kam und alle noch mal alles gegeben haben. Am letzten Tag (So 2.10.) hatten wir uns einen leichten Rundkurs (Circuit) vorgenommen: 44 Boulder bis zum 4. Grad. Aber es ist unglaublich wie schwer einem manche dieser vermeintlich leichten Boulder fallen. Ich war schon so platt, daß ich nur noch phasenweise in den Parkour eingreifen konnte. Meine Mitstreiter kämpften bis zum Umfallen und haben fast alle Platten, Überhängen und was es sonst noch so gab bewältigt. Mittags stießen wir auf einen sehr originellen Boulder mit einer Röhre im Fels, in den man den ganzen Unterarm stecken konnte und musste. Der hatte mir so gefallen, daß ich ihn auch klettern wollte. Dazu gibt es auch ein Video.
Apremont Blue Curcuit No20 (Fb 4a bloc) from Günther Dreger on Vimeo.
Durch die Gruppengröße hatte man viel Gelegenheit auch Foto- und Videoaufnahmen zu machen und beim herumsitzen zu plaudern. Abends ergaben sich dann in gemütlicher Runde weitere Gespräche.
Die gesamte Kommunikation in der Planungsphase lief über Facebook, wo wir eine geschlossene Gruppe initiiert hatten. Das erwies sich als sehr praktisch. Wer Infos über das Gebiet sucht wird auf http://bleau.info/ fündig.
Fazit: ein überwältigendes Erlebnis, hier muß jeder Kletterer mal gewesen sein. Das wäre bestimmt auch mal etwas für ein SRSteamextreme Boulder Camp.
+++ Richtig feine Fotos gibt es hier +++
Bouldern in Bremen – Linie 7

Für alle die mal eine etwas längere Wartezeit am Hauptbahnhof in Bremen haben lohnt es sich, die “Linie 7″ zu besuchen! Vor einen Jahr eröffnete die Boulderhalle in den alten Güterverkehrhallen und ist wirklich toll geworden! Die Halle ist nur 400 Meter von City Ausgang vom HBF entfernt! Einfach recht raus und über den Bahnübergang, dann seht ihr sie schon! Also auf gehts! Wer wissen will wann sie auf hat, was es kostet und wie sie aussieht, der schaue hier:
TOLLE BILDER GIBT ES AUCH HIER!
Climbing in the USA – Bericht Teil II

Zwischen Vegas und Vulkanen
6 Wochen Natur, Abenteuer und Kletterei in den USA das stand auf der Agenda unseres kleinen Teams und wir sollten nicht enttäuscht werden. Der Startschuss fiel im noch verschneiten Indian Creek. Risse in allen erdenklichen Formen und Breiten standen auf unserer To-Do Liste. Dabei zieht man sich nicht an Griffen und Strukturen auf der Wand hoch, sondern verklemmt die passenden Körperteile (Fingerspitzen, Hände, Fäuste, Knie etc.) in den Rissen. Insgesamt haben wir auf diese Weise vier Wochen zugebracht, ohne Internet, Handynetz, Strom, Wasser und nur einem Plumpsklo für z.T. 100 Kletterer. Einen unserer Ruhetage haben wir mit Biken auf dem Slickrocktrail in Moab verbracht, sehr schöne Abwechslung. Nach einigen persönlichen Erfolgen, aber auch einem nicht geringen Körperverschleiß, waren wir reif für die nächste Station Las Vegas. Trotz massiver Reizüberflutung hatten wir schöne und auch sportive Tage in den Klettergebieten um „Sincity“ herum. Beeindruckender als alle Eifelturmimitate und Venedignachbildungen in Las Vegas war allerdings der Zion National Park, mit seinen majestätischen Wänden und Wasserfällen. Allein die Gesteinsqualität ließ oft etwas zu wünschen übrig und hat für die ein oder andere „Flugstunde“ gesorgt. Und wie im Fluge waren die sechs Wochen vorbei. Den kulturellen Höhepunkt hat das Abschiedsburgerwettessen gesetzt. Eine Gaumenfreude sind 15 Double-Cheeseburger allerdings nicht. Dank der Magenverstimmung von „Eyjafjallajökull“ (isländischer Vulkan) durften Johannes und Jonathan den Rückflug von Philadelphia, nach Frankfurt erst 11 Tage verspätet antreten. Dafür gab es Washington DC, New York, Delfine im Atlantik und ne Menge Driftspaß mit dem Mietwagen zu sehen.
Es war eine geniale Zeit. Fortsetzung folgt bestimmt, gerne auch in erweiterter Runde …
Viele schöne Fotos gibt es hier!
SRSteamextreme-Climbing Himmelfahrt 2010

Zum offenen Climbing-Himmelfahrtskommando im Basler Jura wurde schlechtes Wetter angesagt und schlechtes Wetter gab es auch. Komischerweise trafen trotzdem knapp 20 Kletterer ein. Trockener Fels war rar und musste gesucht werden. Glücklicherweise fanden wir täglich einige trockene Routen und kamen noch zum klettern. Die Stimmung passte sich dem Wetter nicht an und war übertrieben gut.
Kleingewachsene Mädels wurden von großen, starken Kletterern schikaniert. Tänze wurden ums Feuer herum und sogar im Feuer aufgeführt. Mädels fielen aus heiterem Himmel rückwärts von der Bank. Lustige Lieder mit Wahnsinns Gitarrensound und tollen Tönen aus hinteren Reihen geträllert. Aus der kleinen „Gang of the Road“ wurde eine große Bewegung, welche die „Verrückten vom Feuer“ im 70er Jahre Style entführte und bekehrte. Sie nahm geführt durch Dani solche Ausmaße an, dass in letzter Instanz der Bürgermeister des Bergdorfes mit einigen Hundertschaften der Polizei anrücken musste um unsere Bewegung wieder auf den Campingplatz zu verweisen und damit zu zerschlagen.
Ich danke allen für die geile Gemeinschaft, den vielen sehr guten Gesprächen und den Spass trotz des Wetters.
Andi
Fotos gibt es hier!
Höma tu ma klettern kommen 2010

ABGESAGT! Hallo an alle! Leider ist das HTMKK 2010 abgesagt worden! Da wir nicht genügend Leute haben! Aber wir wollen trotzdem am 31.7.2010 im Landschaftspark Duisburg klettern gehen! Wir mit dabei sein will soll einfach kommen!
Sehr geehrte Damen und Herren der Schöpfung,
als wäre es nicht schon genug des Guten, dass die Stadt Essen als Kulturhauptstadt 2010 Pilgerschaften in Milliardenhöhe mit kulturellen Events an sich zieht. Jetzt haben auch noch die zwei Vertikalsportminister der Stadt Essen und anliegender Kommunen ein Sahnehäubchen drauf zu setzten:
„hömma´ tu ma´ klettern kommen 2010″
…ja, richtig, auch zwischen Kohle und Stahl gibt es das ein oder andere, leckere und auch grüne Fleckchen Erde wo man exzellenten Vertikalsport betreiben kann.
Es wurde für ca. 20 Kletterbegeisterte eine Schlaf- , Dusch- und Essmöglichkeit gebucht um gemeinsam die umliegenden Nordwände des allseits gefürchteten Ruhrgebiets zu erklimmen.
Zelt, Schlafsack und natürlich die Kletterfinken eingepackt und los.
Samstags geht´s nach einem gemeinsamen Frühstück auf in den Landschaftspark-Duisburg-Nord, wo man bei ganz besonderem Ambiente zwischen Hochöfen und Stahlkränen in stillgelegten Koksbunkern klettern kann. Hier sind auch viele Möglichkeiten zum Slacken, Frisbee zocken und Grillen vorhanden. Für den Sonntag ist ein feiner Boulder-Spot am naheliegenden Baldeneysee geplant.
Sollte das normalerweise stets freundliche Wetter einen Strich durch die Rechnung machen wollen, gibt es diverse Ausweichmöglichkeiten in nahe liegende Kletterhallen.
Wann: 30.07.2010 – 01.08.2010
Wo: KGW-Essen, Vereinsheim, Im Löwental 11, 45222 Essen
Kosten: ca.35,00€/Person (zzgl. evtl. Halleneintritt/Landschaftspark)
Also, hast du Lust bekommen, die Kulturhauptstadt einmal aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen? Dann melde dich, wenn möglich, bis zum 01.07.2010 unter einer der unten genannten E-Mail Adressen an.
fa_ne@web.de
Jan.Wendel@gmx.de
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Soulmoves 2010 in Köln

Freie Oberkörper, viel Calk in der Luft und verzertte, aber glückliche Gesichter. Das sah man wenn man am am Samstag den 23.1.2010 in die Bronx Rock Halle nach Köln Wesselingen ging. Es ist der Auftakt der 12 Soulmoves Nord. Ca. 200 Menschen tummeln sich in der kleinen aber sehr feinen Halle und versuchen die 35 vorgeschraubten Routen zu bezwingen. Davon gibt es von leicht bis schwer alles. Sogar Schuhe muss man binden können. Auf Vertrauensbasis kreuzt jeder auf seinem Laufzettel an was er schon gepackt hat, oder wo er nochmal dran muss. Eventuell schafft man es bei einer Route ja auch zur Zone. Das ist der Mittelgriff. Ist der geschafft gibt es wenigsten ein paar punkten. Wo die weitern Soulmoves Nord sind könnt ihr auf folgender Page schaun: www.soulmoves.de
Hier die Ergebnisse: Tabelle
Viele Fotos zu dem Spektakel hier!

SRSteamextreme_Climbing Weinlese und Malle 09
Wieder einmal ging es über den Tag der deutschen Einheit Richtung Süden zur Weinlese und natürlcih zum Klettern. Direkt im Anschluss ging ins Flugzeug um auf die schöne Insel Mallorca zu fliegen. Bei Sonnenschein und tollem Fels wurde dort geklettert was das Zeug hält!
Bilder von der Weinlese und von Malle hier!
Teamvideo von Monkee

Monkee Teamfilm from hannes huch | lowcut on Vimeo.
SRSteamextreme Climbing Camp Buoux April 2009

7 Tage! 20 Chaoten (innen) ! Wunderschönes Südfrankreich und toller Felsen. Ein Duft von wahrem Frühling. Das durften wir erleben. Wir waren eine Woche im sonnigen Süden Frankreichs und haben schön gekraxelt. Von einfachen bis sehr herausfodernden Routen. Das Wetter war super und wir hatten eine delux Hütte, in der wir abends schön abhängen konnten. Nach dem Frühstück ging´s dann wieder raus “on the Rock” HERRLICH!. Danke an alle dir ihr dabei gewesen seid. Es war en Mords Gaudi! And “Merci” to our great God!
Bilder sprechen mehr als Worte!
Steile Klippen, nasse Stürze, chillige Strände.
So lässt sich unser genialer Trip an die Küsten Mallorcas zusammenfassen.
Schon zum zweiten Mal hat sich das teamclimbing zum Deep Water Soloing (Seilfreies Klettern überm Meer) die mallorcanische Sonne auf die Haut brennen lassen. Die Zeit vom 19.-30. Juli war ein perfekter Mix aus malerischem Traumstrand, harten Routen, schweren Durchstiegen, üppigem Barbecue und relaxter Atmosphäre. Schlicht ein Cocktail bei dem alle auf ihre Kosten kamen. Einziges Manko, es waren noch Plätze frei.
Also Bilder im Media-Bereich checken, sich inspirieren & anstecken lassen und beim nächsten Mal dabei sein!
P.S. Infos rund ums DWS auf Malle gibt’s schon jetzt bei Jonny
Gruß Jonathan








