Climbing in the USA – Bericht Teil II

Zwischen Vegas und Vulkanen
6 Wochen Natur, Abenteuer und Kletterei in den USA das stand auf der Agenda unseres kleinen Teams und wir sollten nicht enttäuscht werden. Der Startschuss fiel im noch verschneiten Indian Creek. Risse in allen erdenklichen Formen und Breiten standen auf unserer To-Do Liste. Dabei zieht man sich nicht an Griffen und Strukturen auf der Wand hoch, sondern verklemmt die passenden Körperteile (Fingerspitzen, Hände, Fäuste, Knie etc.) in den Rissen. Insgesamt haben wir auf diese Weise vier Wochen zugebracht, ohne Internet, Handynetz, Strom, Wasser und nur einem Plumpsklo für z.T. 100 Kletterer. Einen unserer Ruhetage haben wir mit Biken auf dem Slickrocktrail in Moab verbracht, sehr schöne Abwechslung. Nach einigen persönlichen Erfolgen, aber auch einem nicht geringen Körperverschleiß, waren wir reif für die nächste Station Las Vegas. Trotz massiver Reizüberflutung hatten wir schöne und auch sportive Tage in den Klettergebieten um „Sincity“ herum. Beeindruckender als alle Eifelturmimitate und Venedignachbildungen in Las Vegas war allerdings der Zion National Park, mit seinen majestätischen Wänden und Wasserfällen. Allein die Gesteinsqualität ließ oft etwas zu wünschen übrig und hat für die ein oder andere „Flugstunde“ gesorgt. Und wie im Fluge waren die sechs Wochen vorbei. Den kulturellen Höhepunkt hat das Abschiedsburgerwettessen gesetzt. Eine Gaumenfreude sind 15 Double-Cheeseburger allerdings nicht. Dank der Magenverstimmung von „Eyjafjallajökull“ (isländischer Vulkan) durften Johannes und Jonathan den Rückflug von Philadelphia, nach Frankfurt erst 11 Tage verspätet antreten. Dafür gab es Washington DC, New York, Delfine im Atlantik und ne Menge Driftspaß mit dem Mietwagen zu sehen.
Es war eine geniale Zeit. Fortsetzung folgt bestimmt, gerne auch in erweiterter Runde …
Viele schöne Fotos gibt es hier!








Respekt! Richtig geile Fotos!!!