Jesus gives me the power to face anything! Phil. 4,13

Bericht: snowexperience No. 8

Bereits zum 8. Mal Snowboard-Camp, dieses Mal in Lungern Hasliberg 

Ja, es stimmt, wir sind wirklich schon bei Numero 8 angelangt. 
Es war für uns das Erste Camp in neuer/ veränderter Mitarbeiterkonstellation und auch unter einem neuen Leiter vom team snowboarding. Schon im Vorfeld waren die Absprachen per Email und Telefon nicht immer ganz unproblematisch, es hat doch aber auch Spaß gemacht und ließ uns als Mitarbeiterteam näher zusammen rücken. Dieses Mal ging es am 29.12. in die Schweiz, nach Lungern Hasliberg. Nachdem wir erleichtert mit den Autos und den Einkäufen fürs Essen die Schweizer Grenze überquert hatten, war es nicht mehr allzu weit zu unserem Domizil. 
Nach ersten Erkundungen des Hauses stand zwar fest, dass es kein 5 Sterne Urlaub werden sollte, bei drei Schlafräumen à 20 Schlafplätzen, acht Toiletten und langen Waschrinnen auf dem Flur, aber es schien trotzdem irgendwie gemütlich zu werden. Und das wurde es auch tatsächlich, als die 45 Teilnehmer von Flensburg bis in die Schweiz eintrudelten. Es war cool, alte Gesichter wieder zu sehen und neue kennen zu lernen. 


Nach gemütlichem Zusammensein beim Abendessen wurde sich noch gegenseitig etwas beschnuppert, eingerichtet und auf den ersten Pistentag (Snowboardanfänger kleine theoretische Einweisung) eingestellt und schließlich müde ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen starteten wir, wie die darauf folgenden auch, mit einem kurzen Input, wo teils Teilnehmer, teils Mitarbeiter Zeugnisse aus ihrem Leben und was aus der Bibel mit in den Tag gegeben haben. Alles unter dem Oberthema „Action speaks louder than words“. Und dann ging es ab auf die Piste. Das Skigebiet war ca. 15 Autominuten entfernt, zog sich jedoch am ersten Tag etwas länger, da es so doll geschneit hatte, dass manch einer ohne Schneeketten aufgeschmissen war (Aber wie cool, es hat geschneit). 
Sowohl Anfänger (wenn auch mit dem einen oder anderen blauen Flecken) als auch Könner hatten ne Menge Spaß und konnten ab mittags blauen Himmel und Sonne genießen. Was für ein traumhafter Start in die Woche… 
So und ähnlich verbrachten wir die ersten vier Pistentage, leider mit einigen Verletzten, doch Gott sei Dank ist alles noch relativ glimpflich ausgegangen. 
Die Abende verbrachten wir gemeinsam in der Gruppe, mit Spielen, Andachten, Lobpreisabenden und Sylvester natürlich mit einer ordentlichen, aber gesitteten Party. Leider machten sich am Silvesterabend auch erste Anzeichen von Unannehmlichkeiten im Magen-Darm-Trakt bei dem ein oder anderen bemerkbar. Schließlich waren bis Donnerstag ca. 15 Leute zu Leidengenossen geworden und die Zimmer verwandelten sich in kleine `Krankenstationen´. Zum Glück hielten einige noch die Stellung und versorgten das Krankenlager. Das hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan und ne gewisse Ironie kam auf. 
Etwas schade war, dass die Gondeln die letzten 1 ½ Tage nicht fuhren, aufgrund von zu starkem Wind. Bedingt durch die unglückliche Kombi beschlossen wir, den Teilnehmern frei zu stellen, schon am Freitag statt Samstag nach Hause zu fahren, was auch bis auf fünf Leute alle in Anspruch genommen haben. 

Rückblickend war es ein wirklich gelungenes und tolles Camp. Wir sind dankbar, dass Gott immer mit am Start ist und er immer neue Kraft schenkt, wo wir kraftlos sind. 
Wir gehen mit vielen Eindrücken und Erfahrungen weiter als Team und sind dankbar, dass wir mal wieder viel lernen durften. Wir freuen uns auf weitere Camps und sind gespannt, wo Gott mit uns und dem Team hin will. 

Julia Groechel 
SRSteamextreme 

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