SRSteamextreme_Biking bei Schlaflos im Sattel 09

Schlaflos im Sattel 2009
Vergangenes Wochenende war ich zum ersten Mal beim vermutlich besten MTB-Rennen, das die Welt bisher gesehen hat: Schlaflos im Sattel 2009, Volume 5
Auftakt am Freitag war das absolut denkwürdige Konzert der Fahrrad-Rockband Schlammbein. Kleine Hörprobe gefällig: Schlammbein – dunkel, kalt und hart
Kurz nach dem Konzert, was meiner Stimmbändern alles abverlangte, begann der erste ernstzunehmende Wettkampf: Bike-Tossing, auf Deutsch: Fahrradweitwurf!
Inoffizieller Sieger, da leider keine UCI-Funktionäre vor Ort waren, Alexander Markus Clauss vom SRSteamextreme. Durch meine gekonnte Schleuderweitwurftechnik landete das totgeweihte alte Cannondale Super-V bei gefühlten 30 Metern. Unbekanntes Flugobjekt
Der absolute Höhepunkt war die anschließende Zerstörung des Rades mittels Spitzhacke, Walze, angrenzendem robustem Geländer und ein paar Spritzern Spiritus. Ich hab lange nicht mehr soviel gelacht wie an diesem Abend kann ich hier nur noch hinzufügen.
Danach für ein paar Stunden in die Koje um gegen 11 Uhr morgens eine erste Streckenbesichtigung durchzuführen, die Bikes zu präparieren. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass SiS aus der Singlespeedweltmeisterschaft 2004 entstanden ist, folglich sind extrem viele Eingangradfahrer am Start. Darunter auch meine Wenigkeit, sowie Kollegen. Vielleicht kann man das schwer nachvollziehen wie man sich freiwillig über eine Strecke mit 12km Länge und ca. 250hm mit einem Gang quält ABER mit einem Gang zu fahren ist Radfahren in Reinform, quasi die Ursprungsform nach dem Laufrad.
Zum allgemeinen Zeitvertreib fand am Samstag Nachmittag dann noch ein absolut skandalträchtiges Rennen statt. Selbstverfreilich war ich mit meiner Klo-Zeitfahrmaschine am Start und verpasste den Sieg in der hochoffiziellen Klappradkategorie nur knapp wegen eines locker gewordenen Lenkers und etwas unangepasstem Schuhwerk.
Um das Wort „extrem” neu zu definieren hatte ich vorher auch noch meine Federgabel verscherbelt und eine Starrgabel verbaut, damit ich auch ja keine Unebenheit verpasse.
Weil mit einem Gang und Starrgabel zu fahren immer noch hart genug sind, findet das Rennen, wie der Name des Rennens schon vermuten lässt, komplett im Dunkeln statt, d.h. es beginnt genau um 20.56 Uhr und endet um 5.59 Uhr am folgenden Morgen. Ganz großes Kino war folgender Kollektivschwur kurz vor dem Start:
„Ich schwöre, daß ich mich auf dem Trail nicht wie ein Arschloch benehmen werde, sonst soll mich der Blitz beim Kacken treffen!“
Was soll ich sagen, wirklich alle haben sich daran gehalten und deshalb gab es keine Verletzten auf der Strecke oder auf der Toilette.
Die Nacht ging dann leider viel zu schnell rum und so beendeten Friedhelm und Ich, die war als 2er-Team gestartet waren, das „Rennen” mit 13 gefahrenen Runden.
Total übernächtigt traten wir dann relativ bald mit großem Wehmut die Heimreise an. Mit der Gewissheit, dass in nur 363 Tagen das nächste SiS definitiv mit einem SRSteamextreme-Dreamteam an den Start gehen wird!
Hier noch einige Bilder mehr!




Ganz starker Bericht! Sehr schön! Rock on!
Der Bericht ist vom Alex Clauss und ich finde ihn auch Hammer! Hab ich ihm schon wissen lassen. Das ist eine gute und lustige Art!
Vielen Dank für die öffentlichen Komplimente!
Wie ich schon gesagt hab: SiS ist so geil weil die Teilnehmer so geil sind!
Bis nächstes Jahr
phaty
Da schließe ich mich doch mal ganz geschmeidig den Worten meines Vorschreibers an. Vielen Dank für die feinen Komplimente
Beste Grüße und bis nächstes Jahr
Jörg
Sehr geiler Bericht.
Der Männersong ist auch cool.
Bin Morgen mit Harald Meier unterwegs.
3 x Crocodile Trophy gewonnen.
Hier Interview mit Harry.
http://rothkapital.de/files/Vemma/Kanal-Ratte-16-Uhr-21-08-2009.mp3
Haut rein